Coronavirus

Das Coronavirus

Coronaviren (CoV) können beim Menschen Erkrankungen verursachen.
Die Krankheitsverläufe variieren stark. Sie reichen von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Lungenentzündungen mit Lungenversagen. Bei schweren Verläufen kann intensivmedizinische Betreuung nötig werden.
Derzeit ist bekannt, dass das Virus über Tröpfchen übertragen wird und sich im Rachen vermehrt.

Ansteckung kann nach bisherigen Erkenntnissen auch über Aerosole in der Luft erfolgen, und die Ansteckungsgefahr ist in geschlossenen Räumen größer.
Grundsätzlich tragen einfache Hygienemaßnahmen im Alltag dazu bei, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen.

Um das aktuelle Infektionsgeschehen zu bremsen und eine nationale Gesundheitsnotlage zu verhindern, haben Bund und Länder zusätzliche Corona-Regeln vereinbart.

Hygieneregeln: AHA+L+A

Es ist weiter wichtig, sich und andere zu schützen. Es gilt, AHA+L+A einzuhalten: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen sowie regelmäßiges Lüften und die Corona-Warn-App nutzen! Einfache Hygienemaßnahmen helfen, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen.

COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner - Dashboard des RKI

Interaktive Karten und Dashboards

Links und Downloads

Neue Abrechnungsempfehlungen zur Berechnung von ärztlichen Leistungen

Während der COVID-19-Pandemie können Ärztinnen und Ärzte aufwändige Hygienemaßnahmen (Nr. 245 GOÄ analog) berechnen. Die Zeitspanne, in der diese Abrechnungen möglich sind, ist erneut angepasst worden. Allerdings: Die Regelung wird nach Nr. 245 GOÄ analog zum 1,0fachen Satz in Höhe von 6,41 Euro je Sitzung mit unmittelbarem Arzt-Patienten-Kontakt bis zum Jahresende fortgeführt. Bis einschließlich 30.09.2020 war hier noch der 2,3fache Steigerungsfaktor (14,75 Euro) möglich.

Die Abrechnungsempfehlung gilt ab dem 01.10.2020 bis zum 31.12.2020 und ist nur bei unmittelbarem, persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt anwendbar. Bei Berechnung der Analoggebühr nach Nr. 245 GOÄ kann ein erhöhter Hygieneaufwand nicht zeitgleich durch Überschreiten des 2,3fachen Gebührensatzes für die in der Sitzung erbrachten ärztlichen Leistungen berechnet werden. Die Nr. 245 GOÄ analog ist nicht berechnungsfähig, sofern eine stationäre Behandlung in einem zugelassenen Krankenhaus nach § 108 SGB V erfolgt und für diese Krankenhäuser nach Maßgabe des Krankenhauszukunftsgesetzes entsprechende Hygienezuschläge vereinbart worden sind.

Alle Details der Abrechnungsempfehlungen und mögliche weitere Aktualisierungen gibt es auf der Internetseite der Bundesärztekammer.

Wichtige Telefonnummer

Hotline "Fieberambulanz":
0800 99 00 400
(Mo.-So. 8:00 - 19:00)
Bei Krankheitssymptomen wie Husten, Fieber oder Atemnot sollten Sie sich zunächst telefonisch melden.

Bundesweiter Patientenservice:
116 117
(24-stündige Erreichbarkeit)

Info-Hotline für Rheinland-Pfalz:
0800 575 81 00
(Mo - Fr 8:00 - 18:00 Uhr)

Ihre Ansprechpartnerin

Ines Engelmohr
Fon 06131 28822-25
Fax 06131 28822-8625
Mail engelmohr(at)laek-rlp.de

Ausnahmeregelungen zu

Aktualisierung der Kenntnisse und der Fachkunde im Strahlenschutz

Aufgrund der aktuellen Lage gilt laut dem Referat Strahlenschutz des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Folgendes:

1. Im Zeitraum 01.03. bis 30.06.2020 ablaufende Aktualisierungsfristen gelten ohne weitere Prüfung als eingehalten, wenn die Kursteilnahme danach zum nächstmöglichen (beim Kursveranstalter verfügbaren) Termin erfolgt.

2. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Kurs vom Veranstalter abgesagt wurde oder ob
der Teilnehmer absagt (eigene Erkrankung, verstärkte Dienstpflicht, Kinderbetreuung, Vermeidung von Ansteckung für systemrelevante Funktionsträger oder aus persönlichem Risikoempfinden o. ä.).
(PDF)

Nachweispflicht für Fortbildung nach § 95d SGB V

Die Frist für den Nachweis der fachlichen Fortbildung wird für Ärzte und Psychotherapeuten aufgrund der Coronavirus-Pandemie um ein Quartal verlängert. Das Bundesministerium für Gesundheit hat einer entsprechenden Anfrage der KBV zugestimmt.
Nähere Informationen erhalten Sie über die Praxisnachrichten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Rechtfertigende Indikation in der Röntgendiagnostik und Fachkunde im Strahlenschutz

Um möglichen Engpässen in der radiologischen Versorgung vorzubeugen und den zu erwartenden Zusatzbedarf an radiologischer Thorax-Diagnostik zu decken, reduziert das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten bis auf Weiteres die Anforderungen für das Stellen der rechtfertigenden Indikation in der Röntgendiagnostik für Ärztinnen und Ärzten, die in Kliniken mit durch die Corona-Krise bedingten Engpässen an fachkundigen Ärzten tätig sind.

Gefordert werden:
Erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs gemäß Fachkunde-Richtlinie.
Praktische Erfahrung über einen Zeitraum, der ca. 50 % der nach der Fachkunde-Richtlinie erforderlichen Sachkundezeit für das jeweilige Anwendungsgebiet entspricht.
Schriftliche Bestätigung des Erwerbs der ausreichenden praktischen Erfahrung durch diejenige Person, in deren Verantwortungsbereich oder unter deren Aufsicht der Arzt die praktische Erfahrung erworben hat (PDF).

Es ist kein Antrag bei der Landesärztekammer erforderlich.

Bewahren Sie die Bestätigung bitte sorgfältig auf, da er nach einer späteren Fortsetzung und dem Abschluss des Fachkundeerwerbs zur Bescheinigung der Fachkunde der Landesärztekammer vorgelegt werden muss.

Weitere detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte den Schreiben des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (PDF).

Ausfall von Weiterbildungszeiten

Für Ärzte, die derzeit ihre Weiterbildung zum Facharzt machen, gelten vorübergehend erweiterte Fehlzeitenregelungen. Ärzte in Weiterbildung bekommen bislang bei zwölf Monaten Weiterbildung jeweils sechs Wochen als Fehlzeit (Krankheit, Schwangerschaft etc.) anerkannt. Für diese Fehlzeitenregelung können nun auch mögliche Quarantänemaßnahmen angerechnet werden. Dies gilt auch für die Weiterbilder. Sollte diese Zeit durch weitere negative Entwicklungen überschritten werden, werden wir uns bemühen, großzügige Lösungen zu finden.

Durchführung von Fachgesprächen

Die Vorsitzenden der Bezirksärztekammern und der Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz haben sich in am 20.04.2020 darauf geeinigt, dass Facharztgespräche ab Anfang Mai 2020, unter Berücksichtigung der geltenden Hygienevorschriften, wieder in den Bezirksärztekammern durchgeführt werden.

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