Coronavirus

Corona-Impfung/ Einbindung der privatärztlich tätigen Ärztinnen und Ärzte

Die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz hat sich von Anfang an immer dafür eingesetzt, dass neben den vertragsärztlich tätigen Ärzten auch die Ärzte in den reinen Privatarzt-Praxen bei der Corona-Impfung einbezogen werden.
Doch über Bundesgesetze können wir uns nicht hinwegsetzen.

Bislang sieht die Corona-Verordnung des Bundes nur die Praxen vor, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen. Nur diese dürfen aktuell von den Apotheken mit Impfstoff und entsprechendem Impfmaterial beliefert werden.
Arztpraxen, die nicht an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen, sollen laut Corona-Verordnung zu einem späteren Zeitpunkt ins Impfgeschehen eingebunden werden. Sie gelten dann als beauftragt, sobald ihnen vom Bund oder einem Land Impfstoff zur Verfügung gestellt wird.

Das Coronavirus

Coronaviren können beim Menschen Erkrankungen verursachen.
Bei schweren Verläufen kann intensivmedizinische Betreuung nötig werden.

Grundsätzlich tragen einfache Hygienemaßnahmen im Alltag dazu bei, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen: Abstand halten, Hygiene beachten, Mund-Nase-Bedeckung tragen und regelmäßiges Lüften in geschlossenen Räumen.

Um das aktuelle Infektionsgeschehen zu bremsen und eine nationale Gesundheitsnotlage zu verhindern, haben Bund und Länder zusätzliche Corona-Regeln vereinbart.

Inzwischen sind auch landesweit die Corona-Schutzimpfungen gestartet.

Hygieneregeln: AHA+L+A

Es ist weiter wichtig, sich und andere zu schützen. Es gilt, AHA+L+A einzuhalten: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen sowie regelmäßiges Lüften und die Corona-Warn-App nutzen! Einfache Hygienemaßnahmen helfen, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen.

Interaktive Karten und Dashboards

Aufruf zur Mitarbeit in Impfzentren

Ärzte, die in den Corona-Impfzentren oder in einem mobilen Impfteam unterstützen möchten, können sich hierfür anmelden. Wer mitmachen möchte, registriert sich hierfür in derDatenbank des Landes.

COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner - Dashboard des RKI

Links und Downloads

Neue Abrechnungsempfehlungen zur Berechnung von ärztlichen Leistungen

Die bislang befristeten Abrechnungsempfehlungen sind bis zum 30. Juni 2021 verlängert worden.

Alle Details der Abrechnungsempfehlungen und weitere Aktualisierungen gibt es auf der Internetseite der Bundesärztekammer.

Wichtige Telefonnummer

Impfterminvergabe:
0800 57 58 100
(Mo.-Sa. 8:00 - 22:00 Uhr,
So. 10:00 - 16:00 Uhr)
oder 116 117 oder unter impftermine.rlp.de
Derzeit erhalten nur Personen einen Impftermin, die zur aktuell berechtigten Personengruppe gehören.

Hotline "Fieberambulanz":

0800 99 00 400
(Mo.-So. 8:00 - 19:00 Uhr)
Bei Krankheitssymptomen wie Husten, Fieber oder Atemnot sollten Sie sich zunächst telefonisch melden.

Bundesweiter Patientenservice:
116 117
(24-stündige Erreichbarkeit)

Info-Hotline für Rheinland-Pfalz:
0800 575 81 00
(Mo - Fr 8:00 - 18:00 Uhr,
Sa. und So. 10:00 - 16:00 Uhr)

Ihre Ansprechpartnerin

Ines Engelmohr
Fon 06131 28822-25
Fax 06131 28822-8625
Mail engelmohr(at)laek-rlp.de

Anleitung zur Durchführung eines COVID-19-Abstriches - erstellt von Bioscientia

Ausnahmeregelungen zu

Aktualisierung der Kenntnisse und der Fachkunde im Strahlenschutz

Aufgrund der aktuellen Lage gilt laut dem Referat Strahlenschutz des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Folgendes:

1. Im Zeitraum 01.03. bis 30.06.2021 ablaufende Aktualisierungsfristen gelten ohne weitere Prüfung als eingehalten, wenn die Kursteilnahme danach zum nächstmöglichen (beim Kursveranstalter verfügbaren) Termin erfolgt.

2. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Kurs vom Veranstalter abgesagt wurde oder ob
der Teilnehmer absagt (eigene Erkrankung, verstärkte Dienstpflicht, Kinderbetreuung, Vermeidung von Ansteckung für systemrelevante Funktionsträger oder aus persönlichem Risikoempfinden o. ä.).
(PDF)

Nachweispflicht für Fortbildung nach § 95d SGB V

Die Frist für den Nachweis der fachlichen Fortbildung wird für Ärzte und Psychotherapeuten aufgrund der Coronavirus-Pandemie um ein Quartal verlängert. Das Bundesministerium für Gesundheit hat einer entsprechenden Anfrage der KBV zugestimmt.
Nähere Informationen erhalten Sie über die Praxisnachrichten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Rechtfertigende Indikation in der Röntgendiagnostik und Fachkunde im Strahlenschutz

Um möglichen Engpässen in der radiologischen Versorgung vorzubeugen und den zu erwartenden Zusatzbedarf an radiologischer Thorax-Diagnostik zu decken, reduziert das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten bis auf Weiteres die Anforderungen für das Stellen der rechtfertigenden Indikation in der Röntgendiagnostik für Ärztinnen und Ärzten, die in Kliniken mit durch die Corona-Krise bedingten Engpässen an fachkundigen Ärzten tätig sind.

Gefordert werden:
Erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs gemäß Fachkunde-Richtlinie.
Praktische Erfahrung über einen Zeitraum, der ca. 50 % der nach der Fachkunde-Richtlinie erforderlichen Sachkundezeit für das jeweilige Anwendungsgebiet entspricht.
Schriftliche Bestätigung des Erwerbs der ausreichenden praktischen Erfahrung durch diejenige Person, in deren Verantwortungsbereich oder unter deren Aufsicht der Arzt die praktische Erfahrung erworben hat (PDF).

Es ist kein Antrag bei der Landesärztekammer erforderlich.

Bewahren Sie die Bestätigung bitte sorgfältig auf, da er nach einer späteren Fortsetzung und dem Abschluss des Fachkundeerwerbs zur Bescheinigung der Fachkunde der Landesärztekammer vorgelegt werden muss.

Weitere detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte den Schreiben des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (PDF).

Ausfall von Weiterbildungszeiten

Für Ärzte, die derzeit ihre Weiterbildung zum Facharzt machen, gelten vorübergehend erweiterte Fehlzeitenregelungen. Ärzte in Weiterbildung bekommen bislang bei zwölf Monaten Weiterbildung jeweils sechs Wochen als Fehlzeit (Krankheit, Schwangerschaft etc.) anerkannt. Für diese Fehlzeitenregelung können nun auch mögliche Quarantänemaßnahmen angerechnet werden. Dies gilt auch für die Weiterbilder. Sollte diese Zeit durch weitere negative Entwicklungen überschritten werden, werden wir uns bemühen, großzügige Lösungen zu finden.

Durchführung von Fachgesprächen

Die Vorsitzenden der Bezirksärztekammern und der Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz haben sich am 20.04.2020 darauf geeinigt, dass Facharztgespräche ab Anfang Mai 2020, unter Berücksichtigung der geltenden Hygienevorschriften, wieder in den Bezirksärztekammern durchgeführt werden.

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